Web & AI Edition 2026
Seid dabei, wenn sich am 25. und 26. November 2026 in Bad Nauheim wieder alles um Webentwicklung und künstliche Intelligenz dreht!
Auf der programmier.con erwarten euch zwei Tage mit inspirierenden Vorträgen, spannenden Keynotes und jeder Menge Raum für Austausch. Lernt von Expert:innen der Web- und KI-Community, erweitert eure Skills und entdeckt die neuesten Trends. Egal, ob ihr neu im Thema seid oder schon Erfahrung habt – hier findet ihr Inspiration, Wissen und Austausch auf Augenhöhe.
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Jetzt Tickets sichern: Erlebt zwei Tage voller Talks, Keynotes und Networking rund um Webentwicklung und KI auf der programmier.con 2026 in Bad Nauheim!
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Community
Speaker
Marie Kilg
Journalistin, Produktmanagerin und Medienberaterin
Marie Kilg ist Journalistin, Produktmanagerin und Medienberaterin. Sie hat Bots für Medienunternehmen und Universitäten entwickelt, an der Erstellung der deutschen Persönlichkeit für Amazons Alexa mitgewirkt und die Turing Agency mitgegründet, eine „künstlerische Agentur für Mensch-Maschine-Unschärfen“, die KI-Diskussionen in der Gesellschaft fördert. Als Chief AI Officer baute Marie das zentrale KI-Team der Deutschen Welle auf und koordinierte die KI-Strategie.
Sie trainierte 2017 ihr erstes neuronales Netzwerk und brachte 2022 die erste nicht-menschlichen Zeitungskolumnist:in in eine Printzeitung. Ihre Freizeit verbringt sie mit Lesen, Livemusik und Kung Fu.
Philipp Kemmeter
CTO C24 Bank
Philipp Kemmeter ist CTO der C24 Bank und seit über 15 Jahren Teil der CHECK24-Gruppe.
Seit der Gründung der C24 Bank gestaltet er ihre technologische Entwicklung mit und verantwortet die Technologie- und Plattformstrategie einer der innovativsten Digitalbanken Deutschlands. Dabei liegt sein Fokus auf dem Aufbau leistungsstarker Engineering-Organisationen, skalierbaren Architekturen und dem Einsatz von AI, um Ideen schneller in Kund:innennutzen zu übersetzen.
Als Verfechter einer AI-First-Mentalität verbindet er technologische Exzellenz mit unternehmerischem Denken und zeigt, wie moderne Technologieunternehmen Geschwindigkeit, Skalierung und Innovation erfolgreich vereinen können.Nico Martin
Machine Learning Engineer bei Hugging Face
Nico Martin ist Machine Learning Engineer mit Schwerpunkt WebML bei 🤗 Hugging Face und Google Developer Expert für AI und Webtechnologien aus der Schweiz. Sein Ziel: komplexe KI-Technologien für Entwickler:innen zugänglich machen – mit innovativen Tools und Webanwendungen, die den Einstieg ins maschinelle Lernen erheblich erleichtern. Nico teilt sein Know-how regelmäßig in Workshops, Artikeln und auf internationalen Konferenzen, und verbindet so die Communities für Webentwicklung und maschinelles Lernen.
Julia Kordick
Software Global Black Belt bei Microsoft
Julia unterstützt Unternehmen dabei, ihre Softwareentwicklung zu professionalisieren und nachhaltig zu skalieren. Sie arbeitet pragmatisch, spricht Dinge klar an und schätzt offene, ehrliche Kommunikation. Als Übersetzerin zwischen Management und Softwareentwicklung schlägt sie Brücken dort, wo sonst Missverständnisse entstehen. Technisch breit aufgestellt, schlägt ihr ❤️ bis heute besonders für Web- und Frontend-Entwicklung.
Den Koriander und das Patriarchat findet sie gleichermaßen überflüssig.Sebastian Springer
JavaScript Dev at Rohde & Schwarz
Sebastian Springer ist JavaScript-Entwickler bei Rohde & Schwarz in München. Als Berater, Dozent und Autor mehrerer Fachbücher zu JavaScript und Node.js vermittelt er sein Wissen über client- und serverseitiges JavaScript – auch auf nationalen und internationalen Konferenzen. Sein Antrieb: herausfinden, wie Web-Technologien die Welt ein Stück weiter voranbringen können.
Dr. Eva Feigl
Product Owner bei Forterro Abas
Eva Feigl ist Product Ownerin mit Fokus auf das Zusammenspiel aus Produktentwicklung, Product Analytics und UX. Ihr Ziel: Kund:innenbedürfnisse wirklich verstehen und gemeinsam mit dem Entwicklungsteam Produkte liefern, die messbaren Mehrwert schaffen. Als promovierte Physikerin bringt sie Begeisterung für Daten sowie die Überzeugung mit, dass Evidenz nicht nur ein Konzept der Wissenschaft bleiben sollte.
Mirko Seifert
Devfluencer und CEO bei Prio0
Mirko Seifert ist Geschäftsführer und Gründer von DevBoost und Prio 0. Er entwickelt seit mehr als 35 Jahren Software, angefangen auf einem Commodore C64. Es ist seine persönliche und berufliche Mission, anderen zu helfen, ihre Entwicklung auf ein neues Level zu heben – denn er glaubt daran, dass die Menschheit bessere Software braucht. Auf LinkedIn ist er darüber hinaus als unterhaltsamer Devfluencer unterwegs.
Inga Glotzbach
Knowledge Engineer at adorsys
Inga Glotzbach fand es schon immer spannend, Zusammenhänge in Daten zu erkennen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Gestartet als Softwareentwicklerin, hat sie sich schnell für AI begeistert und dabei erkannt, wie entscheidend eine solide Basis für erfolgreiche AI-Anwendungen und datengetriebene Lösungen ist.
Sie hat erlebt, dass viele Unternehmen große Mengen an Daten besitzen, diese aber selten optimal nutzen – genau hier setzt Ingas Arbeit an. Heute beschäftigt sie sich mit Datenstrukturen, Ontologien, Semantic-Layer-Plattformen sowie Architektur- und Infrastrukturthemen, um Teams Schritt für Schritt bessere datengetriebene Entscheidungen zu ermöglichen.
Golo Roden
Gründer und CTO von the native web
Golo Roden ist Gründer und CTO von „the native web", einem Unternehmen für Trainings und Consulting rund um Web- und Cloud-Technologien. Golo und sein Team veröffentlichen viele Inhalte frei zugänglich, unter anderem auf dem YouTube-Kanal von „the native web“ und mit wolkenkit, dem hauseigenen Open-Source-Framework für Event Sourcing und CQRS.
Darüber hinaus hat Golo Bücher über Node.js, JavaScript und C# geschrieben. Abseits der Tastatur zockt er am liebsten alte Retro-Spiele mit seinen Kindern.
Daniel Sogl
Microsoft MVP für Developer Technologies
Daniel Sogl ist Microsoft MVP für Developer Technologies und hilft Unternehmen dabei, KI-gestützte Entwicklungsworkflows zu designen, einzuführen und zu skalieren. Dabei setzt er auf Tools wie GitHub Copilot, Claude Code und OpenAI Codex sowie auf agentische Workflows entlang des gesamten SDLC.
Agenda
Mittwoch, 25. Nov. 2026
Donnerstag, 26. Nov. 2026
Talks
Keynote von Marie Kilg
mit Marie Kilg
Marie Kilg ist Journalistin, Beraterin und als Co-Host von „Der KI-Podcast“ der ARD eine der bekanntesten Stimmen im deutschsprachigen AI-Diskurs.
Dass ihre Einordnungen so präzise sind, liegt an dem, was hinter der Mikrofon-Perspektive steckt: Als Chief AI Officer der Deutschen Welle hat sie KI-Strategie nicht kommentiert, sondern verantwortet und zwar mit allen begleitenden organisatorischen, technischen und menschlichen Herausforderungen. Als Senior Product Managerin bei Amazon hat sie AI-Produkte für über 14 Länder gebaut und gelernt, was zwischen Proof of Concept und echtem Nutzen liegt.
Ihre Keynote wird von einem Blick auf AI geprägt sein, der zwischen Versprechen und Realität unterscheidet und aus eigener Erfahrung auf beiden Seiten kommt. Das genaue Thema folgt.
Keynote von Philipp Kemmeter
mit Philipp Kemmeter
Philipp Kemmeter ist heute CTO der C24 Bank und hat Ende der 90er als Teenie mit einem selbst programmierten Browser Game angefangen. Was sich seitdem nicht verändert hat, ist sein Anspruch, auch als Führungskraft die operativen Engineering-Probleme nah zu erleben. Das ist Teil seines Erfolgsrezepts.
Mit über 15 Jahren Erfahrung in Softwareentwicklung, Infrastruktur und strategischer IT-Führung hat Philipp zahlreiche Transformationen begleitet und beschreibt die aktuelle AI-Revolution als die tiefgreifendste. Wie man sie im laufenden Betrieb umsetzt, in einer Organisation, die Entwicklungsgeschwindigkeit und Bankenregulierung gleichzeitig meistern muss, spürt er in seiner täglichen Arbeit. Das genaue Thema seiner Keynote folgt.
Brain Refactoring: Wie wir den Code in unseren Hirnen für eine Welt mit AI umschreiben (könnten)
mit Mirko Seifert
Veränderungen fallen schwer, besonders die tiefgreifenden. Unsere evolutionäre Skepsis gegenüber Neuem schützt uns, wird in einer sich rasant wandelnden Welt aber zur Herausforderung. AI ist aktuell einer der größten Treiber dieses Wandels im Alltag von Softwareentwickler:innen.
Mirko geht der Frage nach, warum AI so unterschiedlich angenommen wird und manche sie begeistert nutzen, während andere ihr skeptisch gegenüberstehen. Er blickt auf frühere technologische Umbrüche, um zu verdeutlichen, was wir daraus lernen können. Egal, wo ihr gerade steht: Dieser Talk hilft euch, das eigene Verhältnis zu AI besser zu verstehen und gibt Ideen an die Hand, wie wir als Branche künftig bewusster damit umgehen können.
Node.js, Deno, Bun: Drei Runtimes, drei Philosophien, ein Ökosystem
mit Sebastian Springer
In JavaScript gibt es selten die eine Standardlösung. Stattdessen stehen wir immer wieder vor mehreren guten Optionen und müssen herausfinden, welche zu unserem Projekt, unserem Team und unserer Art zu arbeiten passt. Genau so ist es bei den serverseitigen Runtimes: Node.js, Deno und Bun.
Node.js bringt die Kraft eines riesigen Ökosystems und jahrelanger Stabilität mit. Deno setzt auf Sicherheit, moderne Web‑APIs und ein bewusst reduziertes Modell, das vieles einfacher macht. Bun wiederum bricht mit Konventionen und jagt kompromisslos nach Geschwindigkeit, integriertem Tooling und einem neuen Gefühl von „out of the box“.
Die eigentliche Frage lautet also: Brauchen wir die eine, perfekte Runtime – oder liegt die Stärke gerade darin, dass jede dieser Runtimes ihre eigene Berechtigung hat und serverseitiges JavaScript auf ihre Weise voranbringt?
AI-Assisted Refactoring: Turning Legacy Chaos into Knowledge
mit Inga Glotzbach
Millionen Zeilen Legacy-Code, keine Dokumentation und niemand weiß mehr, was kaputtgeht, wenn man etwas ändert. Legacy-Systeme stecken voller versteckter Geschäftslogik, historischer Entscheidungen und gefährlicher Abhängigkeiten. Architekturdiagramme sind veraltet und das eigentliche Wissen steckt irgendwo zwischen Side Effects und alten Commits.
Inga zeigt, wie moderne AI-Modelle zusammen mit statischer Codeanalyse aus diesem Legacy-Code strukturierbares Wissen erzeugen: Knowledge Graphs, die Klassen, Services, Datenflüsse und fachliche Zusammenhänge als durchsuchbares Netzwerk sichtbar machen.
Der Talk beleuchtet, wie AI dabei hilft, versteckte Abhängigkeiten zu erkennen, Business-Logik zu extrahieren, Architektur-Hotspots zu lokalisieren und Refactoring-Risiken besser einzuschätzen – mit praxisnahen Beispielen und modernen Tooling-Ansätzen. Am Ende nehmt ihr ein konkretes Werkzeug und einen Perspektivwechsel mit: Legacy-Code nicht als Chaos verwalten, sondern als Wissen erschließen.
No backend? No problem! Local-first Software in der Praxis
mit Simon Dreher
Backend-Code schreiben nervt. Google schaltet euren Lieblingsdienst ab. Und nach jedem Klick wartet ihr ewig auf eine Serverantwort. Local-first Software löst genau diese Probleme: Das Backend ist ein generischer Sync-Service, alle Daten liegen lokal – und die App läuft weiter, egal ob der Betreiber abspringt oder das Netz schwächelt.
Simon zeigt anhand einer eigenen Anwendung, wie local-first Software in der Praxis funktioniert: von den Grundprinzipien bis zu den noch offenen Fragen rund um Berechtigungsmanagement und Content Moderation.
Big Tech, nein danke: KI souverän, sicher und performant auf der eigenen Hardware
mit Stefan Langenbach
Cloud-KI ist bequem, aber sie hat ihre Tücken: unvorhersehbare Kosten, Datenlecks und Vendor Lock-in. Es ist an der Zeit, die Kontrolle zurückzugewinnen. Stefan Langenbach baut in seinem Talk live den „Sovereignty Stack“ – eine Kombination aus Open-Source-Modellen, Sandboxing und lokaler Orchestrierung auf Basis von Tools wie Ollama, Docker und dem Pi Coding Agent.
Dabei wird neu definiert, was „lokal“ bedeutet: vom Laptop über einen dedizierten Server bis hin zu AI-Modellen aus europäischen Rechenzentren. Am Ende steht kein Proof of Concept, sondern ein praxistauglicher Stack, mit dem ihr die volle Hoheit über eure KI-Systeme zurückgewinnt. Ohne Abhängigkeit von Big Tech.
Von CRUD zu Events: Wie Event Sourcing und MCP LLMs fachlich anschlussfähig machen
mit Golo Roden
LLMs scheitern an Unternehmensdaten nicht am Modell, sondern an der Datenbasis. Klassische CRUD-Schemata zeigen Zustände, aber keine Fachlichkeit. Was fehlt, ist Semantik: das Wissen darüber, was im Unternehmen tatsächlich passiert ist, warum und in welcher Reihenfolge.
Hier setzt Event Sourcing an. Jedes Event ist ein fachliches Ereignis, benannt in der Sprache der Domäne, und trägt damit genau die Bedeutung, die einem LLM im CRUD-Modell fehlt. MCP und Skills liefern die Schnittstelle, über die ein Sprachmodell diese Events lesen und fachlich interpretieren kann.
Golo zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Events für den Konsum durch LLMs modelliert werden, welche Rolle Semantic Event Design und Projektionen spielen und wie sich ein Event Store über MCP als Resource und über Skills als fachliche Werkzeuge bereitstellen lässt. Ihr nehmt ein anderes Mindset für Daten mit – und ein klares Bild davon, wie Event Sourcing, MCP und Skills zusammenspielen, damit AI fachlich fundierte Antworten liefern kann.
Building Features is Easy. Delivering Value is Hard.
mit Dr. Eva Feigl
Features zu bauen ist einfach. Zu verstehen, welche Probleme Nutzer:innen tatsächlich haben, ist es nicht. Zahlen und Metriken liefern Daten, aber noch keine Antworten darauf, ob ein Feature echten Mehrwert schafft.
Eva zeigt, wie Entwickler:innen, Designer:innen und Produktmanager:innen gemeinsam diese Lücke schließen: durch explizite Annahmen, durchdachte Lösungswege und Success Metrics, die tatsächlich messen, was zählt. UX Research ist dabei kein Bonus, sondern die Grundlage erfolgreicher Produktentwicklung.
Gerade in Zeiten KI-gestützter Softwareentwicklung, in denen Build und Deliver immer schneller werden, wird die Learn-Phase zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Denn wer schneller entwickelt, kann auch schneller das Falsche bauen. Wirklicher Produkterfolg entsteht nicht durch mehr Features, sondern durch schnelleres Lernen.
Mehr Code, weniger Fortschritt: Der Engpass sitzt hinter dem Agenten
mit Daniel Sogl
Zehn Files wurden verändert, der Pull Request ist offen, vier Minuten. Der Agent liefert ab – aber niemand liest mehr, was da entsteht. Was geschieht eigentlich mit der Fachlichkeit, wenn Code aufhört das Artefakt zu sein, an dem Menschen sie überprüfen? Und warum werden Teams langsamer, obwohl sie schneller Code produzieren?
Daniel unterstützt Teams beim Einsatz von Agent-Workflows und kennt die Muster, an denen sie regelmäßig scheitern: Architekturen, die unter der Dateiflut erodieren, ungetesteter Legacy Code und Anforderungen, die im Prompt landen statt in Akzeptanzkriterien. Sein Gegenmittel ist nicht der bessere Prompt, sondern Determinismus: Akzeptanzkriterien als ausführbare BDD-Szenarien, TDD als Abbruchkriterium und Hooks, die Regeln wirklich durchsetzen. Denn „bitte teste am Ende den Code“ in der AGENTS.md ist kein Qualitätsgate, sondern eine Bitte.
Passkeys: Wirklich phishing-resistent? Hintergründe, Implementierung und Fallstricke
mit Martina Kraus
Passkeys haben sich als Standard für die passwortlose Authentifizierung etabliert und versprechen, Phishing ein für alle Mal zu eliminieren. Doch wie sicher sind sie wirklich? Welche zugrunde liegenden Konzepte müssen Entwickler:innen verstehen und was bei der Implementierung beachten, um dieses Versprechen einzuhalten?
Martina geht über die Grundlagen hinaus und zeigt im Live-Coding, wie Passkeys mit Open-Source-Projekten wie Keycloak integriert werden können. Sie deckt die häufigsten Fallstricke auf und erläutert, welche Konfigurationen entscheidend sind, um echte Phishing-Resistenz zu gewährleisten. Praktische Beispiele und konkrete Code-Demos helfen euch dabei, Passkeys sicher und benutzungsfreundlich in eure eigenen Anwendungen zu integrieren.
Wenn KI raten muss: Web Components an der Quelle lernen
mit Katja Potensky
Webentwicklung war noch nie so leicht zugänglich wie heute. Wer eine Angular-Website schreiben möchte, geht auf angular.dev und legt los. Soll es React sein, geht ihr auf react.dev. Und wenn Probleme auftauchen, findet ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit Ressourcen, die alle mehr oder weniger dieselbe Antwort liefern – auch wenn sie falsch ist. ;) Aber was macht ihr, wenn ihr Web Components schreiben wollt, wo Informationen deutlich weniger zentralisiert sind und Probleme sich auf viele Arten lösen lassen?
Dass die Informationen so umfangreich und verstreut sind, bedeutet vor allem eines: Verständnis ist hier wichtiger als oberflächliches Wissen. Claude kann bei einfachen Components helfen, Beispiele gibt es genug. Aber grabt ihr tiefer, stellt ihr fest, dass sich die Modelle immer wieder selbst widersprechen. Was fangen wir also damit an?
Katja navigiert euch durch konkrete Wege, wie ihr Informationen direkt an der Quelle bekommt. Ihr erfahrt von den häufigsten Missverständnissen rund um Web Components und wie ihr sie tatsächlich zum Laufen bringt. Denn wer Web Components wirklich versteht, wartet nicht darauf, dass AI die Lücken füllt.
Pixel Perfect: Die Kunst und Wissenschaft des KI-Bild-Upscalings
mit Tobias Lampert
Ist der „Enhance“-Effekt aus Kriminalserien noch Fiktion oder schon Realität? AI-generierte Bilder sehen auf den ersten Blick beeindruckend aus. Doch beim Heranzoomen zeigt sich das Problem: Gesichter verschwimmen, Texturen verlieren ihre Struktur, Schriften werden unleserlich. Das liegt an einem fundamentalen Limit aktueller Bildgenerierungs-Modelle wie Stable Diffusion: Sie bevorzugen von Natur aus größere Strukturen gegenüber feinen Details und das direkte Hochrechnen in hohe Auflösungen verschiebt das Problem nur und löst es nicht.
Tobias zeigt euch, wie moderne AI-Upscaling-Methoden diesen Ansatz auf den Kopf stellen: Statt Pixel zu strecken und Kanten zu glätten, generieren sie tatsächlich neue, plausible Bildinformationen – Details, die im Original gar nicht vorhanden waren. Macht euch mit diesem Talk ein Bild davon, was AI-Upscaling heute tatsächlich kann und was noch Fiktion ist.
Go trifft hexagonale Architektur: Unternehmensanwendungen nachhaltig entwickeln
mit Tim Olbrich
Go und Enterprise-Entwicklung – ein Widerspruch? Frameworks wie Spring oder .NET liefern einen riesigen Feature-Umfang out of the box. Go tut das (noch) nicht. Tim zeigt euch, wie Bitory diese Lücke pragmatisch schließt: mit einem eigenen leichten Framework, klaren Konventionen und hexagonaler Architektur.
Im Live-Coding-Teil gibt es den Ansatz direkt in Aktion zu sehen, inklusive der Frage, wie Sprachmodelle durch starke Konventionen und optimierte Prompts den Entwicklungs-Workflow spürbar beschleunigen. Das Ergebnis: ein praxiserprobtes Architektur-Setup für performante Go-Anwendungen direkt aus dem Projektalltag.
Von REST zu Agentic-API: Den LLM-Consumer verstehen und ihm helfen
mit Benny Burkert
Personas sind seit Jahren bewährte Werkzeuge im API-Design, um die unterschiedlichen Bedürfnisse von Entwickler:innen zu verstehen. Doch was passiert, wenn der Konsument kein Mensch mehr ist? Dieser Talk stellt „ALEX“ vor – eine Persona für LLM-basierte API-Konsumenten, die fundamentale Designherausforderungen greifbar macht: Wo Entwickler:innen flexibel mit unvollständiger Dokumentation umgehen, scheitern LLMs. Wo Menschen mehrstufige Workflows verstehen, geraten Agenten in Endlosschleifen.
Basierend auf der Persona-Analyse leitet Benny praktische Design-Guidelines ab: von strikter Dokumentationsvollständigkeit über idempotente Operationen bis zu atomaren Business-Funktionen und Capabilities. Mit OpenAPI als Grundlage zeigt er konkrete Ansätze, um eine AI-ready API zu designen und technisch zu integrieren. Wer danach eine API baut, denkt sie nicht mehr nur für Entwickler:innen – sondern auch für ALEX.
Wieder aufs offene Web bauen: Eine Einführung in das AT Protocol
mit Florian Killius
Ein Jahrzehnt lang hieß „eine soziale App bauen“: auf den Daten anderer, hinter fremden APIs, ausgeliefert an fremde Regeln. Das AT Protocol dreht das um. Identität und Daten liegen bei den Nutzer:innen, und das Netzwerk steht allen Entwickler:innen offen.
atproto verfolgt dabei einen anderen Ansatz als Fediverse und ActivityPub: portable Identität und typisierte Daten. Statt vieler getrennter Instanzen gibt es ein Netzwerk, auf dem alle gemeinsam aufbauen. Authentifizierung, Datenspeicherung und Echtzeit-Synchronisation sind schon Teil des Protokolls.
Florian führt euch durch die Kernkonzepte (DIDs, PDS, Lexicons und Firehose) und zeigt in kleinen Live-Demos, wie schnell damit etwas Eigenes entsteht. Nebenbei wird klar, warum genau diese Datenschicht das ist, was AI-Apps und Agents brauchen. Das Ergebnis: Ihr habt alles an der Hand, um noch dieses Wochenende selbst etwas zu bauen.
Mehr Talks folgen bald...
Im Moment befinden wir uns noch in Absprache mit unseren Speaker:innen, um sämtliche Talk-Details und Agenda-Punkte zu finalisieren. Bitte schaue bald wieder vorbei für mehr Details zu den Talks.
Falls du selbst einen Talk halten willst, schau dir unseren CfP an, halte einen Lightning-Talk oder wende dich an con@programmier.bar.
Hast du noch Fragen? Schau in unseren FAQs nach den häufigsten Fragen. Falls deine Frage nicht darin nicht beantwortet wird, schreib uns gerne ein Mail an info@programmier.bar.
In welcher Sprache findet die programmier.con statt?
Die programmier.con ist eine überwiegend deutschsprachige Konferenz. Die meisten Vorträge, Workshops und Diskussionen finden auf Deutsch statt. In einzelnen Fällen werden Talks auf Englisch gehalten, was wir klar im Programm kennzeichnen.
Wie ist die Preisgestaltung der Tickets?
Der Ticketpreis ergibt sich aus unseren Kosten für Speaker:innen, Catering, Technik, Merchandise und Gebühren. Als Community-Event möchten wir keine Gewinne erzielen, sondern unsere Ausgaben decken.
Solltet ihr euch aktuell kein Vollpreis-Ticket leisten können, bieten wir ein begrenztes Kontingent an Fairness-Tickets zu einem vergünstigten Preis an. Schreibt uns gern an con@programmier.bar, wenn ihr das in Anspruch nehmen möchtet. Auf eurem Badge erscheint keine Information darüber, welches Ticket ihr erworben habt.
Bitte beachtet, dass Tickets grundsätzlich nicht stornierbar sind. Wenn ihr euer Ticket an eine andere Person übertragen möchtet, kontaktiert uns bitte vor der programmier.con per Mail.
Kann ich auch virtuell teilnehmen?
Die programmier.con ist bewusst als Vor-Ort-Event konzipiert. Wir bieten dieses Jahr keinen Livestream an. Kommt vorbei und erlebt die Talks, Workshops und den persönlichen Austausch live!
Kann ich Speaker:in auf der programmier.con werden?
Ja, du kannst dich gern als Speaker:in für die programmier.con bewerben! Wenn du ein spannendes Thema rund um Webentwicklung oder KI hast, sende uns deine Idee einfach per Mail an con@programmier.bar. Wir freuen uns auf deine Nachricht!
Wie komme ich zur Location?
Die programmier.con findet im Büro der Lotum GmbH, Am Goldstein 1, 61231 Bad Nauheim statt. Das Büro liegt direkt neben dem Bahnhof Bad Nauheim und ist daher bequem per Bahn und ÖPNV erreichbar. Begrenzte Parkplätze findet ihr direkt an der Location.
Gibt es Essen und Getränke vor Ort?
Essen und Getränke sind im Ticketpreis inklusive. Details zur genauen Verpflegung veröffentlichen wir vor der Konferenz.
Individuelle Wünsche oder Einschränkungen beim Essen könnt ihr gern bei der Anmeldung angeben. Wir versuchen, diese bei der Planung bestmöglich zu berücksichtigen.
Wo kann ich in Bad Nauheim übernachten?
Bad Nauheim bietet eine große Auswahl an Hotels, Pensionen und Unterkünften verschiedener Preiskategorien und viele davon sind fußläufig zur Konferenz-Location erreichbar.
Wir ein Zimmerkontingent im Best Western Hotel in Bad Nauheim reserviert. Damit habt ihr die Möglichkeit, Übernachtungen während der Konferenz vergünstigt zu buchen. Dazu nutzt ihr bei der Buchung einfach den Code „programmier.con“.
Gibt es T-Shirts im programmier.con Design für Teilnehmer:innen?
Wir planen auch dieses Jahr wieder exklusive T-Shirts im Design der programmier.con 2026 - Web & AI Edition. Allerdings müssen wir unsere Bestellung hierfür einige Wochen vor dem Event finalisieren. Da wir nachhaltig vorgehen wollen, planen wir nicht mit überschüssigen Liefermengen.
Wenn du also auch ein T-Shirt haben möchtest, dann solltest du bis Ende September dein Ticket bestellt haben.
Gibt es einen Code of Conduct oder Verhaltensregeln?
Ja. Die programmier.bar lebt von und mit der Community. Daher sind wir immer bestrebt, Menschen aus den unterschiedlichsten und vielfältigsten Hintergründen zu inkludieren und willkommen zu heißen.
Unsere Verhaltensregeln findest du unter: https://www.programmier.bar/verhaltensregeln
Ist die Location barrierefrei zugänglich?
Unser Büro ist über eine Rampe auf der Nordost-Seite stufenlos zugänglich. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Erdgeschoss. Bitte melde dich bei uns, wenn du weitere Anliegen hast.
Gibt es WLAN?
Ja. Die WLAN-Zugangsdaten findest du an mehreren Stellen in der Location.
Bitte beachte auch unsere Verhaltensregeln und den Hinweis zu Foto- und Videoaufnahmen.